Kurzhaarteckel von Stachowskis Lacknasen FCI
Kurzhaarteckel von Stachowskis Lacknasen FCI

Die Gedichte für die Lacknasen ❤

 

Da heißt es doch immer "die Dackelleute sind verrückt oder gar bekloppt" - jaaaa könnte stimmen, man braucht schon eine Menge Humor, um dieser Rasse zu verfallen ;-)

Vor ein paar Jahren lernten wir auf einer kleinen Zuchtschau sehr nette Menschen kennen, die zunächst den Cockern und dann über Umwege den Teckeln (Rito und Yaika) verfallen waren ... und die sind mittlerweile ebenso verrückt - wie es uns nachgesagt wird. 

 

Uns wurde diese Woche ein neues  "Gedicht" geschenkt - und wir freuen uns sehr darüber und weil dieses Gedicht so schön ist, wollen wir es Ihnen nicht vorenthalten.

 

„Watergate“ im Hundezwinger!
Abgehört die kleinen Dinger,
wie sie planen und überdenken,
was sie zur Weihnacht wünschen und schenken.

 

Am besten, wie seit Jahr und Tag,
wünschen wir uns, was jeder gern mag.
Schon immer hat uns hoch erfreut
ein Fresskorb. Das hat nie gereut.
Vollgepackt mit all den Sachen,
die uns Cockern und Dackeln Freude machen.
Denn, was die Vielfräßigkeit angeht,
zwischen den Rassen kein Unterschied besteht.


Alle wollen viel von allem,
und nur vom Feinsten wird gefallen.
Nicht vegetarisch, bestimmt nicht vegan.
So etwas fangen wir gar nicht erst an.
Grüne Smoothies braucht kein Hund.
So etwas scheint nicht mal für Menschen gesund.
Mit Tofu ist das auch so‘ne Sache.
Ersatz für Braten! Dass ich nicht lache!


Macht euch Gedanken, das wird erwartet.!
Wir sind nun mal verspiesen geartet.
Zum Dank für alles ist euch dann gewiss
ein tolles Geschenk, wie‘s üblich ist.
Und da wir euren Geschmack nicht so kennen
und auch viel zu faul sind, um rumzurennen,
haben wie an ‘nen Gutschein gedacht.
Das hat euch noch immer Freude gemacht.

Vom Tierfutterhändler, das sehen wir ein,
sollte er allerdings nicht sein.


Am besten verschenkt man als Hund immer noch
einen Umschlag mit Geld. Sag ich es doch!
Wie viel da rein kommt, das kommt darauf an,
wie viel man vorher requirieren kann.
Was heißt „requirieren“? Du meinst wohl klauen.
Die Frauchen tut das bestimmt nicht erbauen!
Das ist uns egal. Sie lassen doch liegen
überall Geld, damit wir es kriegen.


Damit auch die Dackel von Nutzen sind,
schicken die Cocker die drei dann geschwind
auf Stühle, Tische, Kommoden, Konsolen,
um sich behände den Zaster zu holen.
Wie werden sich da die Frauchen freuen!
Unseren Einsatz werden wir niemals bereuen.


Ein Kuvert, nett bemalt mit Kugeln und Kerzen,
der Inhalt ist Geld, der Mensch freut sich von Herzen.
Glaubt‘s oder nicht, es liegt bei den Flocken
noch ein Gedicht. Seid ruhig von den Socken.!


„Wir wünschen allen, wenn man uns lässt,
ein wirklich frohes Weihnachtsfest.
Wir haben nicht Mühe und Kosten gescheut.
Kauft reichlich ein, was immer euch erfreut.
Wenn noch was übrig ist, was wir sehr hoffen,
gebt‘s uns zurück. Da ist noch ‘ne Rechnung offen.


Am besten zahlt ihr ‘nen großen Schein
für‘s nächste Jahr schon auf die Doggie-Bank ein.
Verwalter: Dackel Rito vom Ältestenrat,
der es immer schon ehrenamtlich tat.“

BK 2016

 

PS
Dackel Wonne, damit es sicher gestellt,
verschlang sogar einen Teil vom Geld.
Vom 5-Euroschein, den das Teckelchen fund,
schob es ‘nen halben schnell in den Schlund.
Die andere Hälfte ließ es liegen.
Die wollt‘ es sich sicher später kriegen.


Die Missetat kam raus, ganz klar,
als das Frauchen dann das Häufchen sah.
Es war mit Geld hübsch dekoriert.
„Gewiss doch“, rief Wusel, „ein Scheinchen, das ziert!“
Im Geheimen hatte doch Wonne gedacht,
dass ihr Plan den Frauchen Freude macht.


Zwei halbe Scheine zur Bank und dann
an jeden halben ‘nen halben dran.
Macht summa summarum, das lernt man hier,
aus zwei halben macht unser Teckelchen vier.
Und so hatte es sich das ersonnen,
hätte es 10 Euro gewonnen.
Die Idee war nicht schlecht, der Weg nicht so fein.

"Kein Wunder",  sagt Rito, "Wonne ist ja noch klein".

 

Das Gedicht von BK ;-)

 

Leider begann das neue Jahr
nicht besser, als das alte war.
Vier Jahre zwischen Bangen und Hoffen
machte es uns doch traurig und betroffen,
dass wir, obwohl wir es eigentlich wussten
von Dackel Yaika uns trennen mussten.

Ich züchte ja Cocker, doch eins ist gewiss,

nie gab es jemals ein lieberes „Biest“!

Wir vermissen sie noch immer so sehr,

und auch für Rito muss ‘ne neue Gefährtin her.

Er hat zwar hier eigentlich reichlich zu tun

und kaum Gelegenheit auszuruhn.

Und obwohl er ja auch ein Dackel ist,

sein Aufgabengebiet gewaltig ist.

So steht er zum Beispiel mit Rat und Tat

den Cockern zur Seite als Ältestenrat.

Aber ab und an braucht der Hund seinesgleichen.

Da kann die Gesellschaft von Cockern nicht reichen.

Er ist ja auch immer, das ist ihm gelungen,

bei Yaika als Therapiehund eingesprungen.

Vier Jahre, und er hat nicht gelogen,

ist er mit von Arzt zu Arzt gezogen.

Er weiß nun von Chiro und Akupunktur

fast alles. Fragt den Rito nur!

Auch Massage und Physiotherapie

beherrscht er, das Wasserlaufband wie nie.

Nun liegt er traurig im Korb herum

und findet alles bescheiden und dumm.

Rito wurde in seinem Leben

schon zweimal Witwer. So ist das eben.

Doch Emily, vor einem Jahr zurückgekommen,

hat sich seiner angenommen.

Die Bande fasste einen Plan.

Eine neue Dackeline muss heran!

Die Wahl fiel auf ‘nen Züchter, den wir kennen.

Seine Hunde sind schön und lieb zu nennen.

„Lacknasen“ wird der Zwinger genannt,

in Dackelkreisen wohlbekannt.

Der Züchter ist ehrlich und fachkompetent,

vom „alten Schlage“, wie man das nennt.

Die Mutterhündin, das war uns bekannt,

ist auch mit unserer Yaika verwandt.

Wir waren voll Vorfreude auf den Hund.

Als die Hündin heiß war tat der Züchter uns kund,

dass der Decktag der Rosenmontag war.

Das passt zu uns. Wie wunderbar!

Und wir haben uns wie toll gefreut.

Rosenmontag gezeugt hat nie gereut.

In der Zwischenzeit sammelten die Cocker Geld,

um Spielzeug zu kaufen, das dem Baby gefällt.

Und überall und in allen Ritzen

sah man sie sitzen und basteln und schnitzen.

Sie wollten Girlanden, Plakate entrollen.

Oh, wie sie den Dackel begrüßen wollen.

Das macht zwar Arbeit – doch nicht nur.

Auch Freude bereitet die „Willkommenskultur“.

Die Frauchen sollten nicht traurig sein,

und auch die Cocker täten sich freun.

Sie überlegten hin und her,

wie der Zwerg denn wohl zu erziehen wär.

Und schließlich kamen sie zu dem Schluss:
„Sie soll sich frei entfalten! Erziehung ist Stuss!“

Denn sowohl den Cockern als auch Rito wird schlecht,

hören sie „streng aber gerecht!“

Der Gärtner, den wir schon lange hatten,

überprüfte am langen Zaun die Latten.

Cocker finden die Löcher fast immer.

Aber merke: „Dackel sind schlimmer!“

Die Hilfe im Haus tut einen Schrei:

„Ich war schon bei Winnetous Geburt dabei!

Ein Baby im Haus, wie ist das schön.

Doch es bringt auch Sorgen. Ihr werdet sehn.

Arbeit, ihr wisst doch, davor mir nicht graut.

Wer die Küche versaut, wird verhaut!“

Die Frauchen kauften schon großrahmig ein.

Gute Verpflegung muss schließlich sein.

Und Winnetou hat es auf den Punkt gebracht.

„Nicht mal um mich wurde so ein Gedöns gemacht!“

Der Wurf war mit „W“, und es war geplant,

die Hündin wird „Wonneproppen“ genannt.

Wir brauchen wohl nicht extra zu sagen,

dass die Frauchen die Schwangerschaft begleitet haben.

Nach langen Warten kam dann die Nacht,

in der die Dackelmutter ihr Werk vollbracht.

Es wurden 5 Welpen, alle rund und schön.

Doch bei allen 5 war etwas zu sehn,

was man bei Mädchen nicht findet auch.

Auf deutsch, da war doch was unter dem Bauch.

Genau, ihr habt die Lage erkannt.

Unsere „Boygroup“ hat der Züchter sie genannt.

Aus war der Traum für Menschen und Hunde.

Schnell verbreitete sich die Kunde,

Mutter Quizzle musste, um Gottes Willen,

5 kleine Dackelrüden stillen.

In Hülhoven wollte man ein Mädchen haben.

Wir haben schon 5 Cockerjungs und einen Dackelknaben.

Umsonst gebastelt, umsonst gespart.

Jeder war traurig auf seine Art.

Die Welpen waren wunderschön.

Aber bei uns würde das nicht gehen.

Rito sagte: „Ich glaube, ich habs.

Vom gesparten Gelde kaufen wir Schnaps,

betrinken uns heftig,

fluchen kräftig

und warten geduldig in Hundetreue

auf den nächsten Wurf. Mal wieder aufs Neue!“

Violetta, große Schwester der kleinen Jungen, die’s gibt,

ist schon seit langem sehr verliebt.

Noch muss sie auf Schauen und Prüfungen gehen.

Doch am Jahresende werden wir sehn,

und wenn alles klappt, wie der Züchter geplant,

dann, wir haben es ja geahnt,

gibt es die Welpen im Osternest.

Und bis dahin sparen die Cocker fest.

Und sie klauen, wie es ihnen gefällt.

Diesmal kein Futter sondern Geld.

Und dann gibt es zur Osterfeier

Welpen statt bunter Ostereier.

Übrigens, Rito verkündet froh:

Ein Tierchen erzieh‘ ich ja sowieso.

Gern würd‘ ich noch ein zweites kaufen.

Die haben ja hier Platz genug zum Laufen.

Sie haben es gut, und ich bin froh.

Die Cocker freuen sich oder so.

Es passen auch gut zusammen die Rassen.

Was der eine gern tut, kann der andere nicht lassen.

Also Frauchen, ihr hört es genau.

Einen Teckel für jede Frau.

Kein Veto, es ist alles beschlossen,

und wer hier meckert, der wird erschossen.

Und der Hund gerät vorzüglich zumeist,

wenn er „Wonneproppen“ und „Wusel“ heißt.

Zwei Dackel, basta, alles gelaufen.

Sollten wir nicht noch „Wiesel“ kaufen?

Und aus allen Ecken hört man es singen.

Fröhlich tut der Cocker Lied klingen:

„Ein kleiner Dackel kommt selten allein.

Meistens kommen Dackel zu zwein!“

Und Winnetou spricht: „Ich bin bereit.

Bald kommt sie, die Prüfung, die schwere Zeit!“ BK 2015

Und nochmal ein Gedicht - wir freuen uns sehr .. DANKE 

Als Dackel geboren

zum Nerven bestellt,

fragen wir täglich:

Was kostet die Welt?“

So- und nicht viel anders eben

gestaltet sich mit Dackeln das Leben.

Noch nie wurden Welpen heißer erwartet,

damit das gemeinsame Leben startet.

Lange schon bevor sie geboren,

wurden zu Superhunden erkoren

Xara und Xenia, von denen du weißt,

dass eine nun Wusel, die andere gar Wonne heißt.

Mit 8 Wochen ging es dann los.

Mensch, wie freuten sich alle bloß.

Die Cocker glaubten, Gott weiß, was erscheint,

und was ihr Frauchen mit „Superhund“ meint.

Die Freude war riesig, die Enttäuschung nicht groß.

Es waren ja Dackelbabies bloß.

Mit denen, da waren sich die Cocker gewiss,

es sich prima spielen ließ.

Von da an breitete sich im Haus

der ganz normale Wahnsinn aus.

Überall in allen Ecken

sah man Cocker sich verstecken.

Und beim besten Willen sah keiner ein:

Zu solchem Gesocks muss man freundlich sein!“

Die Dackelchen waren schon bibelfest.

Wo du hingehst, bin ich auch, wenn du mich lässt!“

Fürs neue Leben hatten sodann

die schrecklichen Schwestern schnell einen Plan.

1. Wir bauen aus Pappe uns ein Haus

und schauen aus dem Karton heraus.

2. Wir helfen fleißig in Haus und Garten

und können als Lohn Gemüse erwarten.

Und wenn sie‘s nicht geben,

klauen wir‘s eben.

3. Wir graben im Vorgarten Grünflächen um.

Wenn Frauchen dann kreischt, fragen wir:“Warum?“

4. Als Zusatznahrung fangen wir Fliegen.

Na klar, weil wir sonst zu wenig kriegen.

5. Die Tapeten von der Wand

ziehen wir mit Sachverstand

ab, ungefähr malein Meter hoch.

Lach doch, Frauchen, wir spielen doch.

6. Wir räumen gern auf und sammeln leise

heimlich und still auf Dackelweise.

Alles liegt in unseren Betten,

was die Frauchen auch gerne hätten.

7. Sieh nur, Schwester, komm schnell schauen,

dort sitzt ein Tierchen von den Grauen.

Kleingrau oder Großgrau? Egal!

Die Dackel finden sie allemal.

Hier, gutes Frauchen, schau glücklich und denk

dass dieses Grautier für dich ein Geschenk!

Und anstatt begeistert zu sein,

sagen die Frauchen:! „Mach hinne! Du Schwein!

Hebt euch hinweg mit den dreckigen Pfoten

und merkt euch, heute ist Küssen verboten.“

8. Endlich, die Menschen sind aus der Küche.

Mmh, was sind das für Gerüche?

Aus dem Treibhaus die Gurken ganz frisch,

kämen heute auf den Tisch.

Doch im Vegetarierhaus

kennen die Dackel mit Rohkost sich aus.

Jeder fraß an anderem Orte

ne halbe Gurke von anderer Sorte.

Gerne und mit Sachverstand

stiehlt der Dackel, das ist bekannt.

Such nicht lange, denn du weißt,

der Dackel hat es doch zumeist.

9. Die Küche, der lange Flur grenzt an

und bildet die Dackel-Tartanbahn.

So übt dann mehrmals täglich hier

fürs Dackelrennen das kluge Getier.

10. In der Diele stehn die Teppiche in Rollen,

wenn die Hündchen mal drinnen pieseln wollen.

Wonne sagt:“Was ist denn das?

Es regnet, meine Pfoten werden nass.

Im übrigen steht das Gras zu hoch.

Das kitzelt Wusel am Popo doch.“

11. Dackel legen ihre Haufen

gerne dort, wo Menschen laufen.

Und trittst du 3mal täglich rein,

ruft schon wieder einer: „Wie fein!!!“

Ist das Chaos dann komplett,

entspannt sich der Dackel. Er findet das nett.

Und schimpfen die Frauchen, dann rufen sie froh:

„Das waren wir nicht! Das war schon so!“

12. Springt ein Dackel in die Höhe,

dass er auf die Tische sehe,

rufen die Frauchen:“ Runter, ihr Krücken,

bitte, denkt an euren Rücken!“

13. Abends in die Spülmaschine

kommt vom Nachtmahl die Terrine.

Kaum macht man die Türe auf

steht auch schon der Rito drauf.

Als guter Onkel zeigt er den Nichten

Geschirr zu sortieren und Nahrungsreste zu sichten.

14. Vom Erbe der Mutter, wie ihr seht,

in der Diele ein großer Spiegel steht.

Wonne versucht mit dem Spiegelbild

zu kämpfen, und sie wird ganz wild.

Wusel geht es beschaulicher an

und tatzt mit der dicken Pfote dran.

Beide Dackel denken sich:

„Die Tiere im Spiegel sind Löwen, wie ich.“

Ihr Pack, Geschmeiß, Gelichter, du Schwein!“

den Frauchen fällt ständig was Neues ein.

Wenn von den Cockern einer so spricht

ruft Frauchen: „Nein, das gehört sich nicht!“

Die Cocker sind froh, dass die Dackel kamen.

Liebe Kinder haben viele Namen!

Doch in diesem verkorksten Jahr

wo alles für uns traurig und nicht so sinnhaft war,

haben wir immer noch Glück gehabt.

Die Dackel haben unsere Seele gelabt.

Mit ihrem wunderbaren Wesen

helfen sie bei vielem, was kaputt gewesen.

Sie machen Kummer erträglich, und das Leben wird leicht,

wenn uns keine von beiden von der Seite weicht.

Und wir sind sicher, dass es richtig war,

nicht nur einen zu nehmen, sondern ein Paar.

Und wie sagt der Züchter? „Im Falle des Falles,

die Dackel heilen einfach alles.“

Drum: „Hast du Kummer, hast du Sorgen,

fühl beim Dackel dich geborgen.“

Es spricht die Hilfe im Haus

in aller Regel die Wahrheit aus:

Und sie sagt: „Ich weiß, was du bist,

wie deine Schwester – ein Terrorist!“

Und dann noch: Bob Marley hat recht, und es bleibt auch dabei:

No woman, bei uns: No Dackel – no cry!

PS:

Züchter, wir danken dir

für diese Dackel hier!“

Wir sind glücklich, sie unsere Hunde zu nennen.

Und wir sind froh, dass wir EUCH nun kennen!

BK16

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© Hans-Peter Stachowski & Astrid Küppenbender